König der Frühzeit
Beschreibung des Kunstwerks
Spitzengemälde zur Vorzeit. Man weiß wenig über diese Lange Zeit. Wie Blitze aus dem Dunkel entstanden hier und da so etwas wie Kulturen und verschwanden ohne Spur. Vielleicht auch deshalb liebt der Maler dies Sujet, das thematisch ähnlich ist wie das in Feuer des Anfangs. Es ist der Reiz des Anfangs, der Ferne und des Unbekannten in den Tiefen der Zeit. Ein Gemälde wie dieses soll in seiner Ausstrahlung den magischen Anfang nachempfindbar machen. Durch seine exzellente Stilisierung, visuelle Tiefe und Individualität ist das Bild aber auch ein herausragender Repräsentant zeitgenössischer Malerei.
Meditativ gefundenes Sujet
Das Thema war nicht vorbestimmt, sondern sollte „meditativ“ bestimmt werden. Also durch „meditierendes“ Versenken in die Strukturen sollte eine für sie optimales Sujet gefunden werden. Dabei hat der Maler - wie sonst auch - seine Sammlungen potentieller Themen verwendet. Das resultierte hier im Thema des vorzeitlichen Königs mit seinem Wolf.
Im Mittelpunkt des Bildes erscheint das herrische Gesicht einer imposanten, fast skulptural wirkenden Gestalt mit markanten, kantigen Gesichtszügen. Die Darstellung erinnert an einen Krieger oder einen Anführer aus längst vergangenen Zeiten. Sein Blick ist ernst, herrschaftlich, drohend und geheimnisvoll. Das Gemälde lädt den Betrachter dazu ein, in eine archaische Welt voller unbekannter Mythen einzutauchen. Die Verbindung zwischen Mensch und Tier, die erdigen Farben und die verschlungenen Formen lassen eine urzeitliche, fast schamanistische Szenerie entstehen.
Technik, Struktur und Farben
Die Technik der gelenkten Farbverläufe war hier aufwendiger als üblich. Der Verdünnungsgrad und der Anteil von Binder und Pouringmedium wurden lokal stärker variiert. Ziel war die Erzeugung lokal unterschiedlicher Strukturmuster. Durch die so erzeugte größere Vielfalt in der Oberfläche sollte die Zahl und Prägnanz möglicher figurativer Interpretationen erhöht werden.
Die Technik unterstützt das Thema der mythischen Urgeschichte. Denn sie erzeugt eine organische, naturnahe Oberfläche, die selbst so wirken kann, als sei sie vor Jahrtausenden entstanden. Natürliche Erdtöne, feine Abstufungen von Rot, Hellblau, Braun- und Goldtönen erzeugen eine warme, erdverbundene Strahlkraft. Es entstehen fließende Übergänge, die eine lebendige, fast atmende Struktur erzeugen. Die fein verwobenen Farbnuancen verbinden sich nach dem Trocknen zu einem harmonischen Gesamtbild. Das Abdecken und zwischenzeitliche Anfeuchten von Bereichen verzögert deren Trocknung, das Freilegen und Föhnen verkürzt es. Das wurde gezielt eingesetzt.
Stil der visuellen Tiefe
Feine Linien, Texturen und Muster verschiedener Art durchziehen das gesamte Bild, was ihm eine organische, fast geologische Anmutung verleiht. Diese strukturelle Komplexität ist Teil des besonderem Stils innerhalb der zeitgenössischen Kunst. Hier erweckt sie auch den Eindruck urzeitlicher Reliefs oder Felsmalereien. Es entsteht eine visuelle Tiefe, die das zentrale Motiv - die Herrschergestalt - umso eindrucksvoller hervorhebt.
Mit visueller Tiefe ist folgendes gemeint: Formen, Farben, Linien und Strukturen treten in unterschiedlichen Größen und Deutlichkeiten auf. Aus der Ferne sieht man die größeren. Beim Nähertreten zeigen sich auch zunehmend kleinere. Gesteuert wird die visuelle Tiefe über die Zahl und unterschiedliche Viskosität der Farbverläufe.
Hinsichtlich der gezielt gesetzten Formen der Figuren folgt die Stilisierung einer expressiven Abstraktion. Diese Bildsprache unterstützt die Verschmelzung von Mythen, Natur und königlicher Erhabenheit. Das Werk ist suggestiv in seinen thematischen Hintergründen und regt zum Phantasieren an. Denn ein erahnter dunkler Hintersinn ist in der Kunst meist effektiver als ein expliziter.
Ort und Ambiente
Das hochformatige, exquisite Wandbild besticht durch seine Schönheit und sein hohes künstlerisches Niveau, wodurch es sich hervorragend für ein anspruchsvolles Ambiente eignet. Dahe ist das Wohnzimmer der ideale Platz für dieses Wandbild. Es ist ein Bild mit einem starken, dominanten Ausdruck, der maßgeblich zur Atmosphäre und Gestaltung des Raumes beitragen kann. Die Verbindung von archaischer Wildheit und einer zugleich drohenden Erhabenheit verleiht dem Bild eine suggestive Wirkung. Dadurch wird es zu einem attraktiven Sammlerstück für Kunstliebhaber, die neben der ästhetischen Qualität auch narrative Elemente zu schätzen wissen. Zudem wäre es eine interessante Geschenkidee für Menschen, die bedeutende und individuelle zeitgenössische Kunst bevorzugen. Innerhalb der Wohnung sollte das Wandbild einen eigenen Wandstreifen im Wohnzimmer erhalten, um seine Wirkung optimal zur Geltung zu bringen.
Werkdaten
| Kunstwerk: | König der Frühzeit |
|---|---|
| Nummer: | 175 |
| Künstler: | Ulrich Perret |
| Motiv: | Allegorische kunst, vorzeitlicher König mit Wolf |
| Stil: | Expressives Szenenbild, Symbolismus, Romantik |
| Motivfarbe: | rot, gelb, blau und Erdfarben |
| Hintergrundfarbe: | blau mit Textur |
| Maltechnik: | Technik gelenkter Farbverläufe, Näheres: Maltechnik |
| Malfarben: | Oxydkonzentrate und diverse Pigmente |
| Aufbau: | Platte einseitig bemalt |
| Material: | 4 mm Holzplatte |
| Rahmen: | rückseitiger Holzrahmen |
| Format: | Hochformat, großes Gemälde, Größe 80 x 121 cm |
| Jahr: | 2019 |
| Art: | Original handgemalt |
| Zertifikat: | Signiertes Unikat mit Echtheitszertifikat |
| Unikat Preis: | 5.000 € |
| Druck Preis: | Druckkosten auf Anfrage, je nach Größe und Material wie Leinwand oder Alu Dibond |
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Story / Poem
Ulrich PerretDer vorzeitliche König
Und jener Eine kam mit seinem Wolf und einer Schar, die anfangs klein, ihm war gefolgt.
Mit zähem Kampf den Unbereiten, entstand so etwas wie ein Volk mit einem Herrn und einem Gott, die oft dieselben waren.