Die Frivole

Beschreibung des Kunstwerks

Das Gemälde ist in der Tat etwas frech und frivol. Doch es zeigt auch künstlerische Raffinesse in einem eigenen Stil. Es soll eine schrille, provokante Erscheinung auf einem Karnevalsball zeigen. Wäre es die eigene Tochter, würde das wohl kaum gefallen. Doch als Kunstbild an der Wand, da ist man tolerant, besonders wenn es zeitgenössisch ist. Die thematische Auseinandersetzung mit weiblicher Selbstbestimmung, gesellschaftlichen Erwartungen und künstlerischer Provokation erinnert an Figuren der Literatur. Etwa an Madame Bovary, die ebenfalls mit Konventionen brach und zur Projektionsfläche für gesellschaftliche Debatten wurde. Die Provokation als öffentlicher Ausdruck des weiblichen Aufbegehrens entstand aber erst, als sie schon keine wirkliche Provokation mehr war, sondern gesellschaftlich weitgehend toleriert wurde. So wird sich eine mögliche Empörung auch bei diesem witzigen Bild in Grenzen halten. Doch gerade das könnte als Grund dienen, es zu bestellen.

Stil und Technik

Die stylische Bildsprache dieser frivolen Malerei weicht sowohl von klassischer als auch von moderner Malerei ab. Acrylfarben und verdünnte Oxyd-Abtönkonzentrate werden mit einer eigenen Technik auf zuvor geweißtes Holz aufgetragen. Dabei wird eine dynamische und lebendige Darstellung erzeugt, die durch Intensität, Ausdrucksstärke und Textur besticht. Die Maltechnik ist eine der Fließtechnik etwas verwandte eigene Technik der „gelenkten Farbverläufe“, siehe Maltechnik. Es entsteht eine dekorative, faszinierende Oberfläche, die Farben scheinbar tanzen läßt.

Das Thema war in Grundzügen vorbestimmt: Die schöne Figur wurde auf einen Papierbogen gezeichnet, mehrfach abgewandelt und als Schablone zugeschnitten. Mit ihrer Hilfe wurden mit der Verlaufstechnik 2 Flächen erzeugt, eine mit stark strukturiertem Grün als Kleid und den Rest in Rottönen mit glatterer, dezenter Struktur. Die Fläche außerhalb der wilden Haarpracht wurden zu einer Hautfarbe aufgehellt und geglättet und dann Gesicht und Glieder wenig invasiv eingezeichnet. Die Farbdynamik erzeugt eine Spannung zwischen Licht und Schatten, zwischen Leichtigkeit und Düsternis.

Verwendung

Das dekorative Bild wäre gut für den, der sich an der Wand einen coolen Blickfang wünscht, der etwas provoziert und erinnerbar ist. Für diesen wäre es ein gelungenes Geschenk. Besonders im Schlafzimmer entfaltet das Werk seine volle Wirkung und schafft eine intime, inspirierende Atmosphäre. Der provokative Charakter hält sich nach heutigen Maßstäben sehr in Grenzen, sodaß er kein Grund wäre, das Bild im Wohnzimmer oder der Diele nicht aufzuhängen. Das Zimmer der Tochter könnte ein guter Ort sein, sofern ihr das gefiele. Es wäre auch als Austauschbild geeignet für den, der seine Bilder von Zeit zu Zeit wechseln möchte. Denn die Frechheit des Bildes gehört zu jenen Qualitäten, die Aufmerksamkeit erwecken und ein Bild individuell und erkennbar machen, aber auf die Dauer zu flach sind.

Werkdaten

Kunstwerk:Die Frivole
Nummer:46
Künstler:Ulrich Perret
Motiv:Frauengemälde, Mädchenbild, provokante Kunst
Stil:Impressionismus, Expressionismus, Akt, frivole Malerei
Motivfarbe:Es dominieren rote, grüne und gelbe Farben
Hintergrundfarbe:rötlich-grau
Maltechnik:Mehr zur Maltechnik
Malfarben:Acrylfarben, Oxydkonzentrate
Aufbau:Platte einseitig bemalt
Material:Holzplatte 3 mm
Rahmen:Bilderrahmen Holz auf Rückseite
Format:Kleines schmales langes Hochformatiges Wandgemälde, Größe 30 x 84 cm
Jahr:2017
Art:Original handgemalt
Zertifikat: Unikat mit Echtheitszertifikat, Signatur wird noch erstellt
Unikat Preis:700 €
Druck Preis:Druckkosten auf Anfrage, je nach Größe und Material wie Leinwand oder Alu Dibond

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Das - gerahmte - Gemälde kann gekauft werden in der Online Galerie des Malers in Wiesbaden

  • als Original auf einer Holzplatte, gerahmt, fertig zum Aufhängen, siehe Gemälderahmen.
  • als hochwertigen Kunstdruck: gedruckt auf Leinwand oder Alu-Dibond.


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Die Frivole
Die Frivole Nr. 46 Größe 30 x 84 cm

Story / Poem

Einladung, Spott zu ernten

Dreckig ihr Lachen, feil die Brust. So scheint sie zu laden zu wenig keuschem Spiel.

Doch lädt sie auch zum Fürchten ein, dabei nur Spott zu ernten. Ist das wohl der Komödie Ziel?